Sie sind hier: Startseite
Weiter zu: Lebendige Gemeinde Was tun wenn... Kindergärten Downloads und Service Wissenswert
Allgemein: Was wir glauben Kontakt Impressum Gottesdienste

Suchen nach:

Vikar Nils Ritter stellt sich vor

Liebe Gemeinde,
einige von Ihnen werden mich inkognito auf dem Fahrrad zwischen staksenden Störchen im Ohmtal gesehen haben, andere als Besucher der Gottesdienste, die meisten können mich aber noch gar nicht kennen. Daher stelle ich mich Ihnen gerne vor: Mein Name ist Nils Christoph Ritter, und ab dem 01. September diesen Jahres darf ich Vikar (Pfarrer in Ausbildung) in Ihrer Kirchengemeinde sein. Darauf freue ich mich sehr!
Im Kirchenkreis bin ich neu und alt zugleich. In Marburg geboren, in Neustadt aufgewachsen, in Amöneburg zum Abitur gekommen, haben mich – um mit Goethe zu sprechen – meine Lehr- und Wanderjahre über 20 Jahre lang hinaus in die Welt, vor allen nach Berlin geführt. Dort habe ich zunächst Archäologie und Germanistik studiert und in einer Doktorarbeit zu den Kulturen im Umfeld des Alten Testaments geforscht. Nach Ausgrabungen in den Ländern des Nahen Ostens arbeitete ich an der Humboldt-Universität als wissenschaftlicher Koordinator. Daneben war ich in meiner Berliner Gemeinde, der französischen Kirche am Gendarmenmarkt (Hugenottenkirche) über viele Jahre als Lektor, in Bibelkreis und Glaubensclub und zuletzt als Ancien (Ältester) engagiert.
Mit der Zeit wollte ich mehr über die Bibel und unseren christlichen Glauben erfahren und mit Menschen darüber ins Gespräch kommen. Also studierte ich noch einmal und zwar Evangelische Theologie, zunächst in Berlin und dann in Greifswald. So gelangte ich auf den Weg zum Gemeindepfarrer, der mich – für länger als die Brutzeit der Störche – in Ihre Kirchengemeinde zum zweiten, praktischen Teil der pastoralen Ausbildung führt. Im Reisegepäck bringe ich Freude und Offenheit mit, v.a. aber – frei nach Frage & Antwort 21 des Heidelberger Katechismus – zuverlässige Erkenntnis und herzliches Vertrauen auf Gottes Wort (schauen Sie doch mal in unserem Gesangbuch unter der Nr. 807 nach, was ich alles unterschlagen habe). Aus Berlin bringe ich auch meinen Ehepartner mit. Alexander, ebenso evangelisch durch und durch, arbeitet als Heilerziehungspfleger bei Hephata in Schwalmstadt und absolviert berufsbegleitend eine kirchliche Ausbildung zum Diakon.
Ich freue mich, mit Ihnen bei leichtem wie bei schwerem Gepäck über Glaube und Leben, über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen und dabei die Kirche im Dorf zu lassen, denn da gehört sie hin: nach Großseelheim, Kleinseelheim und Schönbach.Bleiben Sie behütet, Ihr Nils Christoph Ritter

Die Kleinseelheimer Kirche ist fertig renoviert!

Nach mehr als einem Jahr Bauzeit können und wollen wir unsere Kleinseelheimer Kirche endlich wieder nutzen! Es läutet wieder, das Dach ist grundsaniert und die Innenarbeiten (fast) abgeschlossen. Darüber sind wir froh und dankbar! Und so feiern wir nicht nur Ernte-Dank am 2. Oktober um 14 Uhr in unserer Kirche! Nach dem Gottesdienst gibt es ein Fest mit Angeboten für Klein und Groß und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Herzliche Einladung dazu!

Fördergelder für Kleinseelheim

Am 28. Juni 2022 wurden im Haus der Kirche in Kassel durch die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds Fördergelder an insgesamt zehn Kirchengemeinden vergeben. Diese hatten im Vorfeld Spendengelder gesammelt, die die Stiftung mit dem Ziel der Förderung von Baumaßnahmen in den Kirchen verdoppelte. Auch die Ev. Kirchengemeinde Großseelheim, deren Kirche in Kleinseelheim zurzeit aufwändig renoviert wird, wurde dabei berücksichtigt. Für die Instandsetzung der Dachkonstruktion und Eingriffe in den Kircheninnenraum hatten Gemeindeglieder 45.000 Euro gesammelt! Und genau diese Summe wurde durch den Kirchenerhaltungsfonds verdoppelt. Die Fördersumme wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie verliehen durch Dr. Andreas Fehr (l.), Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Ebenfalls im Bild: Dekan Hermann Köhler (2.v.l.), Bärbel Elmshäuser, Pfarrerin Evelyn Koch, Rainer Götzl und Reiner Müller, die den Fortgang der Arbeiten mit großem Engagement und Fachwissen begleiteten. Die Ev. Kirchengemeinde ist zuversichtlich und freut sich darauf, dass Gottesdienste ab Herbst wieder in der frisch renovierten Kleinseelheimer Kirche stattfinden können.

Bildquelle: medio.tv/schauderna

Corona und Kirche

Ab sofort entscheiden Sie selber, ob Sie bei unseren Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen Maske tragen oder nicht. Bitte gehen Sie verantwortlich mit sich selbst und anderen um, achten Sie auf Hygiene und etwas Abstand. Vielen Dank!

Ständchen für den Frieden

Danke, danke, danke!
Danke an unseren Posaunenchor, der sich etwas hat einfallen lassen, um Spenden für die Diakonie-Katastrophenhilfe zu sammeln.
Danke an alle, die gekommen sind, die mitgebetet und mitgesungen haben.
Danke für 900 Euro, die zuammengekommen sind und Leid lindern helfen.

Röm 12,12: "Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet."
So können wir verbunden sein und bleiben mit unseren Mitmenschen auf der ganzen Welt.

Beten für den Frieden

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ruft angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine dazu auf, an die betroffenen Menschen zu denken und um Frieden zu beten.

«Es ist Krieg in Europa. Das ist ein Bruch des Völkerrechts. Das ist etwas, was die Menschen in Europa nicht wollen, und es ist ein Krieg von Diktatur gegen Demokratie», sagt die Bischöfin der EKKW, Dr. Beate Hofmann. Sie bezeichnet die Situation als sehr beängstigend. «Ich hoffe sehr, dass es der Weltgemeinschaft und unseren Politikerinnen und Politikern gelingt, diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden und dafür zu sorgen, dass hier kein gesamteuropäischer Krieg oder gar ein Weltkrieg entsteht», so die Bischöfin. Darum sei es wichtig, im Gespräch zu bleiben und diplomatische Wege zu suchen.

«Wir hier in Hessen können zeigen, dass wir an die Menschen in der Ukraine denken, über die sozialen Medien, über Demonstrationen, aber eben auch über Friedensgebete», erläutert Bischöfin Hofmann. «So ein Gebet verbindet meine Gedanken, Gefühle, meine Sehnsucht nach Frieden mit den Gedanken und Hoffnungen und Wünschen anderer Menschen und es richtet uns alle aus auf Gott, der ein Gott des Friedens ist. So wirkt das Gebet nach innen, nach außen und nach oben.»

Barmherziger Gott,
wir haben Angst vor dem Krieg, der so viel Leid bringen wird –
für Menschen in der Ukraine, in Russland und in ganz Europa.
Wir beten für all die Verantwortlichen in Russland, der Ukraine,
Belarus, den USA und der EU,
dass sie Wege aus der Eskalation finden.
Lass uns alle abrüsten mit Worten und Taten.
Erweiche die Herzen derer, die hart geworden sind.
Bewahre uns vor der Willkür der Mächtigen dieser Welt
und bringe sie zur Erkenntnis ihrer Grenzen.
Segne uns mit deinem Frieden, damit dein Friede sich auf Erden ausbreite!

65 Jahre Orgelmusik

Am 8. August haben wir mit einem festlichen Gottesdienst in der Kleinseelheimer Kirche das 65. Organistinnenjubiläum von Hiltrud Pitz gefeiert. So viele Jahre in Gottesdiensten zu spielen, zu fröhlichen und traurigen Anlässen, das schafft man nur, wenn man früh damit anfängt, die Orgel zu spielen! Schon mit 13 Jahren hat Hiltrud Pitz das getan und sie tut es bis heute und hoffentlich noch ganz lange! Pfarrerin Evelyn Koch gratulierte ganz herzlich und hofft - wie viele andere in der Kirchengemeinde auch -, dass noch viele weitere Jahre mit Hiltrud Pitz an der Orgel folgen werden! Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Sektempfang. Dort überreichten Vertreter des Kirchenvorstands sowie Küsterin Marlene Weber weitere Geschenke. So klang das Jubiläum fröhlich und bei Sonnenschein auf dem Hof der Familie Pitz aus.

Zwei Bischöfe zu Gast

Am Pfingstmontag pilgerten unsere Bischöfin Dr. Beate Hofmann und ihr katholischer Kollege Bischof Dr. Michael Gerber von Marburg nach Amöneburg. Dabei führte der Weg sie auch über Kleinseelheim. Hier wurden sie von Pfarrerin Evelyn Koch und Organistin Hiltrud Pitz herzlich begrüßt. Es schloss sich ein Gespräch mit Mitarbeitenden in der Altenpflege an. Dieses ökumenische Gespräch fand ganz leger auf Klappstühlen im Kirchgarten statt, lieferte aber doch tiefe Einblicke in die aktuelle Arbeitssituation unter Corona-Bedingungen. Bevor es weiter ging, durften die beiden Bischöfe selbstverständlich von Hand die Glocken läuten und trugen sich auch in das Gästebuch der Kleinseelheimer Kirche ein.

Glockengeläut mit Herz und Hand

Sechzehn Jahre lang ist Horst von Chmielewski jeden Morgen um kurz vor zehn mit dem Kirchenschlüssel in der Hand von Zuhause losgegangen, um die Kleinseelheimer Kirche aufzuschließen und um zu läuten. Sechzehn Jahre lang hat er diesen Dienst, den er als eine „ehrenhafte Aufgabe“ angesehen und damals vom Ortsvorsteher Zinkan übernommen hat, zuverlässig und treu versehen. Mit bald 85 Jahren geht er nun in den Läute-Ruhestand und blickt dankbar zurück auf unzählige Begegnungen und Gespräche, die er dabei erlebt hat. Für manchen Kirchenbesucher war er kundiger Auskunftgeber über den Ort und natürlich über die Kleinseelheimer Kirche. Allein das Handgeläut stellt eine Besonderheit dar, die nicht viele Kirchen haben. Darum wurde schon in Funk und Fernsehen darüber berichtet. Pilger aus aller Herren Länder hat Horst von Chmielewski in der Kirche angetroffen und ist mit ihnen ins Gespräch gekommen. Hiermit verbinden sich für ihn viele besondere Erinnerungen. „Das Läuten war für mich auch Ausdruck innerer Verbundenheit mit der Kleinseelheimer Kirche“, sagt Horst von Chmielewski. Deren Glocken versetzt er nun nicht mehr jeden Morgen in Bewegung. Aber er ist und bleibt aktiv im Besuchsdienst der Kirchengemeinde und als Kirchenältester. Insofern war das Geschenk, das Pfarrerin Evelyn Koch Horst von Chmielewski zum Ende seiner Läutetätigkeit überreichte, nur eine Kleinigkeit für zwischendurch: eine bemalte Handglocke aus Porzellan. Der Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Großseelheim wünscht Horst von Chmielewski und seiner Frau Ursula, die selber lange Jahre die Gemeindesekretärin war, Gottes reichen Segen und sucht gleichzeitig einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin fürs Kleinseelheimer Glockengeläut! Wer Lust auf diese Aufgabe bekommen hat, kann sich gerne im Ev. Pfarramt in Großseelheim melden, Tel. 06422-1650.

Offene Kirchen

Die Kirchen in Kleinseelheim und Großseelheim sind verlässlich geöffnet. Treten Sie ein, kommen Sie zur Ruhe.

Kleinseelheim: Mo-So 10-17 Uhr
Großseelheim: Fr-So 10-17 Uhr
Schönbach: Sa.+So. 10-17 Uhr

Weitere Informationen zur Aktion "Verlässlich geöffnete Kirchen" finden Sie unter http://www.ekkw.de